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	<title>Letters to my son</title>
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		<title>Ein bisschen Hoffnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Nov 2023 21:56:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Sascha hat mir erzählt, dass Du zu Js. Geburtstag im März nächstes Jahr zwei Tage in die Pfalz kommst. Erst habe ich darüber nachgedacht, Dir dann einen Brief zukommen zu lassen mit dem Link zu diesem Blog. Aber gestern kam mir im Gespräch mti einem Freund die Idee, dass ich Dich dann sehen muss. Du [&#8230;]]]></description>
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<p>Sascha hat mir erzählt, dass Du zu Js. Geburtstag im März nächstes Jahr zwei Tage in die Pfalz kommst. </p>



<p>Erst habe ich darüber nachgedacht, Dir dann einen Brief zukommen zu lassen mit dem Link zu diesem Blog. Aber gestern kam mir im Gespräch mti einem Freund die Idee, dass ich Dich dann sehen muss. Du bist in der Pfalz &#8211; ich werde mit Dir sprechen. </p>



<p>Ich werde Sascha bitten mir Bescheid zu sagen, wenn Du da bist, und dann werde ich Dich bei J. besuchen. </p>



<p>Ich hab&#8216; eine Heidenangst davor &#8211; und noch bin ich nicht 100%ig sicher, ob ich einfach überraschend vor der Tür stehen soll oder ob Sascha und M. Dich vorwarnen sollen. Ich will Dich unbedingt sehen &#8211; und ich habe Sorge, dass wenn ich mich anmelde, dass Du dann nicht da sein wirst. </p>



<p>Ich habe ja noch etwas über vier Monate, um diesen Plan zu konkretisieren. Aber es gibt mir ein bisschen Hoffnung, dass wir uns dann endlich aussprechen können. </p>
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		<title>The Good Doc</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 22:31:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir ist früher nie aufgefallen, in wie vielen Folgen bei The Good Doc es um Konflikte zwischen Eltern und Kindern geht. Eigentlich ist das &#8211; zumindest in der 5. Staffel &#8211; in jeder Folge der Fall. Heute ging es um einen 17jährigen, der zu seiner Mutter überhaupt keinen guten Draht hat. Er wirft ihr vor, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Mir ist früher nie aufgefallen, in wie vielen Folgen bei The Good Doc es um Konflikte zwischen Eltern und Kindern geht. Eigentlich ist das &#8211; zumindest in der 5. Staffel &#8211; in jeder Folge der Fall. </p>



<p>Heute ging es um einen 17jährigen, der zu seiner Mutter überhaupt keinen guten Draht hat. Er wirft ihr vor, dass sie seinen Vater vergrault hat und hasst sie dafür. Sounds familiar &#8230; </p>



<p>Am Ende vermittelt Shaun zwischen den beiden. Die Mutter hat die Möglichkeit ihrem Sohn zu erklären, wie sie sich fühlt. Er kann ihr sagen, warum er so unglücklich ist. Die beiden umarmen sich &#8211; alles wird gut. </p>



<p>Ich wünsche mir, dass wir beide auch jemanden finden, der so zwischen uns vermitteln kann. Der uns die Möglichkeit gibt so miteiander zu reden, dass Du mir zuhörst und ich Dir zuhören kann. Und das wir das gute Verhältnis, das wir doch immer hatten, wieder herstellen können. </p>
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		<title>Beide Seiten sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Nov 2023 23:46:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich begonnen, die 5. Staffel von &#8222;The Good Doctor&#8220; anzuschauen. In der 2. Folge gab es eine Patientin, die nicht mit ihrer leiblichen Mutter sprechen wollte, weil diese sie, als sie als Illegale aus den USA ausgewiesen wurde, bei Adoptiveltern in den USA lies. Für die Mutter war das ein riesiges Opfer, ihre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute habe ich begonnen, die 5. Staffel von &#8222;The Good Doctor&#8220; anzuschauen. </p>



<p>In der 2. Folge gab es eine Patientin, die nicht mit ihrer leiblichen Mutter sprechen wollte, weil diese sie, als sie als Illegale aus den USA ausgewiesen wurde, bei Adoptiveltern in den USA lies.  <br><br>Für die Mutter war das ein riesiges Opfer, ihre Tochter zurückzulassen. Aber als sie nach über 10 Jahren endlich wieder in die USA zurück kommen kann, hasst ihre Tochter sie dafür, dass sie sie zurückgelassen hat. </p>



<p>Die Mutter im Umkehrschluss hasst die &#8211; zwischenzeitlich verstorbenen &#8211; Adoptiveltern des Mädchens, weil diese das Mädchen anders erzogen haben als sie das getan hätte. </p>



<p>Am Ende finden die beiden zusammen &#8211; was unter anderem nur deswegen möglich war, weil die Mutter beginnt zu akzeptieren dass die Adoptiveltern das Mädchen auch geliebt haben. Und dass das Mädchen seine Adoptiveltern liebte. </p>



<p>Mir ist dabei bewusst geworden, dass Du Deinen Vater selbstverständlich auch liebst. Du bist ein Teil von ihm, und er ist ein wichtiger Teil Deines Lebens. Und Du hast ein Recht, ihn zu lieben. Ich habe Dir das früher auch immer wieder gesagt, wenn Du mal wieder traurig warst weil er sich in Deinem Leben so rar gemacht hat. Aber ich nmuss mir eingestehen, dass, nachdem er anfing mir damit zu drohen, Dich mir wegzunehmen, ich in meiner Angst davor viel zu sehr darauf fokussiert war, das zu verhindern und ich völlig ausgeblendet habe, dass Du ihn gern hast. </p>



<p>Ich dachte, Du verstehst, dass er mich mobbt, dass ich Angst hatte und warum jedes Gespräch mit Deinem Vater mir Magenschmerzen machte. Du warst ja kein kleines Kind mehr. Ich dachte, Du bist auf &#8222;meiner Seite&#8220; als er begann mir zu erklären, was ich die letzten 10 Jahre alles falsch gemacht habe. Schließlich waren wir beide ein gutes Team, und Du konntest Dich doch sicher auch erinnern, wie oft er Dich enttäuscht hat. </p>



<p>Aber ich hätte verstehen müssen, dass das für Dich zu viel war. Das auch ein 15jähriger noch nicht entscheiden sollte, auf welcher Seite er steht. Und dass Du, als Du am Ende nicht mehr anders konntest, als Dich zu entscheiden, Du Dich eben für die Seite entschieden hast, die Du erst noch kennenlernen musst. Von der Du in Deinem Leben noch nicht so viel hattest. </p>



<p>Ich hoffe, dass ich irgendwann eine Chance bekomme, diesen Fehler wieder gut zu machen. Das Du mir vergibst und wir wieder eine Möglichkeit finden, miteinander ins Gespräch zu kommen. </p>



<p>Du fehlst mir Frosch. Und ich hoffe, dass Du niemals glaubst, dass ich Dich vergessen habe. Irgendwann wirst Du diese Briefe vielleicht lesen &#8211; und wissen, dass Du immer in meinen Gedanken warst. </p>
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		<title>Einfach so</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2023 21:13:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute habe ich Svende getroffen, der mich nach Dir gefragt hat. Er wollte wissen, ob Du Dich mal wieder bei mir gemeldet hast und als ich ihm gesagt habe, dass ich seit August nichts mehr von Dir gehört habe fragte er, ob es mir schlecht damit ginge.&#160; Da hab ich beinahe angefangen zu weinen. Ich [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute habe ich Svende getroffen, der mich nach Dir gefragt hat. Er wollte wissen, ob Du Dich mal wieder bei mir gemeldet hast und als ich ihm gesagt habe, dass ich seit August nichts mehr von Dir gehört habe fragte er, ob es mir schlecht damit ginge.&nbsp;</p>



<p>Da hab ich beinahe angefangen zu weinen. Ich musste ganz schön schlucken, bis ich wieder sprechen konnte.&nbsp;</p>



<p>S. hat mir versprochen, dass er vielleicht mal versucht mit Dir zu reden und wenigstens herauszufinden, warum Du eigentlich so böse auf mich bist. Denn das ist nach wie vor das Schlimmste für mich: Nicht zu wissen, wofür ich eigentlich bestraft werde.&nbsp;</p>



<p>Ich mache mir so viele Gedanken wegen dieser Frage: Hab ich Dich vernachlässigt? War ich nicht da für Dich, wenn Du mich gebraucht hast? Hätte ich Dich viel öfter zwingen sollen etwas mit mir zu unternehmen auch wenn Du das gar nicht wolltest? War ich zu oft müde?&nbsp;</p>



<p>Ich weiß es einfach nicht. Ich habe versucht, Dir die beste Mutter zu sein, die ich sein konnte und bis vor nicht gar nicht so langer Zeit hast Du mir ja auch immer wieder gesagt, dass ich eine gute Mutter bin und Dich sogar noch bei mir darüber ausgelassen, wie streng die Mütter Deiner Freu de teilweise waren.&nbsp;</p>



<p>Wirfst Du mir das jetzt tatsächlich vor, dass ich Dir so viele Freiheiten gelassen habe und wollte, dass Du Deine eigenen Entscheidungen triffst? Ist es wirklich das? Glaubst Du wirklich, dass ich Dich einfach in der Schule versagen hätte lassen und das mir Dein beruflicher Werdegang egal war, nur, weil ich Dir gesagt habe, Dass Du Dir Zeit lassen darfst diese Entscheidung zu treffen?</p>



<p>Weißt Du Frosch, ich hoffe, auch wenn ich sehr oft sehr traurig wegen unseres Kontaktabbruchs bin, ich hoffe einfach nur, dass es Dir wirklich gut geht. Dass Du keine psychischen Probleme bekommst und dass Du Dich in dem strengen, regulierten Umfeld dass Dein Vater und D. wohl für Dich geschaffen haben, wirklich wohl fühlst.&nbsp;</p>



<p>Und ich werde es immer und immer wieder sagen: Wenn Du mich wieder in Dein Leben lassen willst, meine Tür wird Dir immer und jederzeit offen stehen. Ich hab Dich lieb, egal was ist.&nbsp;</p>
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		<title>Kontaktieren oder nicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 11:33:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Freundin fragte mich am Sonntag am Telefon, warum ich mich nicht einfach mal vor die Schule stelle und Dich nach Unterrichtsende abhole. Und ehrlich Frosch, ich würde das so gern tun. Ich will wissen, ob Du mich auch so ablehnen würdest wie Du es gerade tust, wenn ich direkt vor Dir stehen würde. Ob [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine Freundin fragte mich am Sonntag am Telefon, warum ich mich nicht einfach mal vor die Schule stelle und Dich nach Unterrichtsende abhole. </p>



<p>Und ehrlich Frosch, ich würde das so gern tun. Ich will wissen, ob Du mich auch so ablehnen würdest wie Du es gerade tust, wenn ich direkt vor Dir stehen würde. Ob Du vielleicht sogar vor mir weglaufen würdest oder so tun, als würdest Du mich nicht kennen. </p>



<p>Aber ich will Dich nicht in die Enge treiben. Ich will Dir nicht das Gefühl geben, Dich entscheiden zu müssen. Ich hoffe so sehr, dass das hier nur ein paar Monate sind, bevor Du von selbst den Kontakt zu mir wieder aufnimmst.</p>



<p>Einer meiner Freunde ist Psychotherapeut &#8211; mit ihm spreche ich gerade sehr viel über Dich. Ihn habe ich auch gefragt, ob ich Dir den Link zu diesem Blog zukommen lassen soll. Er hält das für keine gute Idee &#8230; und ich glaube, jetzt, im Moment, hat er damit Recht. </p>



<p>Aber ich hoffe, wenn Du irgendwann einmal mit der Frage auf mich zukommst, warum ich nicht versucht habe, Dich zu kontaktieren, dann gibt dieser Blog hier Dir die nötigen Antworten. </p>



<p>Glaub mir Frosch &#8211; ich würde Dich so gern sehen, mit Dir reden. Aber im Moment fürchte ich Deine Ablehnung, wenn ich versuchen würde, Dich irgendwo abzufangen. Und alle anderen Kommunikationskanäle hast Du ja leider blockiert. Bis auf die SMS &#8211; aber ich traue mich nicht, Dich darüber anzuschreiben aus Angst, dass Du auch diesen Kanal noch schließt und ich dann auch in Notfällen gar nicht mehr an Dich rankomme. </p>



<p>Vielleicht ist Dir bewusst, dass im Moment das einzige Lebenszeichen, dass ich von Dir sehe, die Aktivitäten-Aufzeichnung in Garmin ist. Ich kann sehen, wann Du morgens zur Schule gehst und wann wieder nach Hause. Und das gibt mir ein winzig kleines bisschen das Gefühl, doch an Deinem Leben teilzuhaben. Und wenn es nur diese kurzen Bewegungsaufzeichnungen sind. Immer wieder rede ich mir ein, dass Du das weißt und dass Du genau deswegen unsere Verbindung auf Garmin noch nicht unterbrochen hast. Ich will einfach glauben, dass Du nur unter großem psychischen Druck den Kontakt zu mir abgebrochen hast und Dich bemühst, mir kleine Zeichen zu senden &#8230; </p>



<p>Ich hab Dich sehr lieb &#8230; und ich vermisse Dich unendlich. </p>



<p>Wann auch immer Du das hier irgendwann mal lesen solltest &#8211; sei versichert: Auch wenn ich im Moment nicht ständig versuche, Dich gegen Deinen Willen zu erreichen, ich denke und warte jeden Tag auf Dich.</p>



<p></p>
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		<title>Fremdstrukturiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2023 23:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute hat Claudia mir geschrieben, dass K. Dich am Wochenende zusammen mit J. besucht hat um Deinen Geburtstag zu feiern. Das hat mich so gefreut &#8211; zu hören, dass Du den Kontakt zu Deinen alten Freunden noch hältst und Deinen Geburtstag mit den beiden zusammen gefeiert hast. Sie sagte, dass K. berichtet hat, das Dagmar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute hat Claudia mir geschrieben, dass K. Dich am Wochenende zusammen mit J. besucht hat um Deinen Geburtstag zu feiern. Das hat mich so gefreut &#8211; zu hören, dass Du den Kontakt zu Deinen alten Freunden noch hältst und Deinen Geburtstag mit den beiden zusammen gefeiert hast. </p>



<p>Sie sagte, dass K. berichtet hat, das Dagmar ein strenges Regiment führt, das Du wenig Freizeit hast. Aber auch, das K. gesagt hat, es gehe Dir gut, ihm sei nichts negatives aufgefallen. </p>



<p>Das hat mich gefreut zu hören. Zu wissen, dass es Dir gut geht.&nbsp;</p>



<p>Sie hat erzählt, das noch ein Junge und zwei Mädchen da waren. Ich vermute, der Junge war Sebastian? Und ich würde so gern wissen, wer die Mädchen waren. Oma hat mir erzählt, dass Du eine Freundin hast seit der Abschlussfeier. Ich vermute, sie war eines der Mädchen? Wie gern hätte ich sie kennengelernt. </p>



<p>Claudias persönlicher Eindruck war, dass Du derzeit &#8222;fremdgeplant&#8220; und &#8222;fremdstrukturiert&#8220; seist. Ganz ehrlich? Als ich das gelesen habe, hatte ich wirklich kurz überlegt, ob ich Dich die Pflicht habe, Dich da rauszuholen. Aber das ist ein egoistischer Gedanke. Vielleicht ist es wirklich das, was Du gerade brauchst.&nbsp;</p>



<p>Mir war immer wichtig, Dich frei und liberal zu erziehen. Dass Du lernst, für Dich selbst Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Das Letzte, das ich für Dich wollte war, dass Du in ein Konstrukt aus Regeln und Vorschriften eingepfercht wirst. Für mich war das immer eine grauenvolle Vorstellung.&nbsp;</p>



<p>Ich habe Dir das schonmal gesagt, und ich wiederhole es hier: Wenn solche starren Regeln wirklich das sind, was Du in Deiner Erziehung gebraucht hast, dann war ich vermutlich tatsächlich die falsche Mutter für Dich. Ich hätte Dich so nicht erziehen können. Ich hätte damit gegen meine Natur agieren müssen.&nbsp;</p>



<p>Vielleicht brauchst Du deswegen jetzt den Abstand zu mir? Weil sich sehr liberal und sehr streng einfach überhaupt nicht vertragen und die Gegensätze für Dich anstrengend sind, wenn Du zwischen Deinem Vater und mir wechseln musst?</p>



<p>Ich könnte das sogar nachvollziehen. Ich wünschte nur, Du hättest mit mir darüber gesprochen und mich dann nicht so vollständig aus Deinem Leben ausgesperrt.&nbsp;</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Warum dieser Blog?</title>
		<link>https://letters-to-my-son.de/warum-dieser-blog/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[M]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Oct 2023 22:27:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hey Frosch, ich weiß, Du bist aus diesem Spitznamen rausgewachsen. Aber ich möchte hier nicht Deinen echten Namen nennen. Zwar ist dieser Blog so eingestellt, dass er von Suchmaschinen nicht gelistet werden sollte und somit nur Du und ich diese Seite kennen, aber ich möchte trotzdem Deine Privatsphäre schützen. Ich hoffe daher, dass Du mir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hey Frosch,</p>



<p><br>ich weiß, Du bist aus diesem Spitznamen rausgewachsen. Aber ich möchte hier nicht Deinen echten Namen nennen. </p>



<p>Zwar ist dieser Blog so eingestellt, dass er von Suchmaschinen nicht gelistet werden sollte und somit nur Du und ich diese Seite kennen, aber ich möchte trotzdem  Deine Privatsphäre schützen. Ich hoffe daher, dass Du mir verzeihst dass ich für die Anrede Deinen Spitznamen verwende. <br></p>



<p>ich habe diesen Blog gestartet, weil ich so zumindest das Gefühl habe, mit Dir kommunizieren zu können. Ich respektiere Deinen Wunsch, mit mir keinen Kontakt zu haben &#8211; aber ich hoffe, dass Du hier vielleicht doch hin und wieder mitliest und so erkennst, dass ich nicht aufhöre, Deine Mama zu sein. das ich an Dich denke und Dich lieb habe. <br></p>



<p>Im Moment besteht mein Leben viel aus &#8222;hoffen&#8220;. Hoffen, dass Du mir erklärsr, was ich falsch gemacht habe. Warum Du diesen Schritt gegangen bist. Hoffen, dass Du mir verzeihst was auch immer ich falsch gemacht habe und hoffen, dass Du irgendwann wieder Kontakt zu mir aufnimmst. <br></p>



<p>Mein Kalender sagte vor ein paar Tagen &#8222;Verlorenes Geld ist viel schlimmer als verlorene Zeit. Geld kann man wieder verdienen &#8211; aber Zeit bekommt man nie wieder zurück.&#8220;</p>



<p>Der Spruch macht mich aus vielen Gründen traurig: So oft habe ich mir gewünscht in den letzten zwei Monaten, ich hätte Dir nicht von dem Sparkonto erzählt. Oder ich hätte Dir das Geld einfach überwiesen. Selbst wenn Du es nicht für Dich ausgegeben hättest oder für etwas, für das es nicht gedacht war: Kein Geld der Welt ist und war es Wert, Deine Liebe zu verlieren. Und kein Geld der Welt wird mir die Zeit zurück geben, die ich jetzt in Deinem Leben verpasse. <br></p>



<p>Aber ich glaube fast, wenn es jetzt nicht die Frage nach dem Geld gewesen wäre, dann wäre es irgend etwas anderes gewesen, dass Dir den Grund geliefert hätte, den Kontakt abzubrechen. <br></p>



<p>Seit Du zu Deinem Vater gezogen bist, hast Du Dich immer mehr von mir zurück gezogen. Es hat mir weh getan, wenn Du immer wieder Gründe gefunden hast, warum Du nicht mit mir telefonieren kannst oder warum Du mich nicht besuchen kannst. <br></p>



<p>Ich will nicht glauben, dass das aus Dir kam. Dass Du mich wirklich hasst. Dein Brief, den Du vor dem Auszug geschrieben hast, spricht eine andere Sprache. Ich glaube, dass Dir die Gespräche und Besuche bei mir madig gemacht wurden. Und ich vermute, dass Du von Deinem Vater &#8222;Wahrheiten&#8220; über mich erzählt bekommen hast, die möglicherweise etwas an den Tatsachen vorbei gehen. <br></p>



<p>Und auch wenn ich verstehe, dass Du Deinen Vater gerade unbedingt lieb haben willst, dass Du Zeit nachholen willst, die Du all die Jahre mit ihm verpasst hast und dass Du deswegen allergisch darauf reagierst, wenn ich nicht so gut auf ihn zu sprechen bin: Dafür hasse ich Deinen Vater. Dafür, dass er mir Dich weggenommen hat. Dafür, dass er es geschafft hat Dir zu erklären, dass ich Dir nicht gut tue. Denn wenn ich Deinen Vater nicht dafür hassen würde, müsste ich glauben müssen, das sei aus Deinem eigenen Willen geboren &#8211; und das will und werde ich nicht glauben. Du bist mein Kind. Ich hab Dich lieb.<br></p>



<p>Deine Oma hat mir erzählt, Du hast ihr gesagt, dass wir Dir immer erzählt hätten, Dein Papa wolle Dich gar nicht, und das sei eine Lüge gewesen. Ich konnte das gar nicht glauben. <br></p>



<p>Frosch, Du hast ein Handy seit Du 8 Jahre alt bist. Das hast Du damals auch bekommen, um mit Deinem Papa kommunizieren zu können. Seit acht Jahren kannst Du mit Deinem Papa telefonieren und schreiben wann immer Du willst. Du warst regelmäßig an den Wochenenden bei Deinem Papa bis Du selbst entschieden hast, dass Du nicht mehr über Nacht bei ihm bleiben willst. Wie kann ich Dir da erzählen, dass Dein Papa Dich nicht will? <br></p>



<p>Kannst Du Dich gar nicht mehr erinnern wir oft Du traurig warst, weil Dein Papa mal wieder kurzfristig den Besuch an Deinem. Geburtstag abgesagt hat? Wie oft Du traurig warst, weil Du ihm geschrieben hast, dass Du nach Wölfersheim kommst und er hat sich nicht bei Dir gemeldet? Wie er versprochen hat Dich hier in Neustadt zu besuchen als es Dir wegen des Mobbings so schlecht kam und dann ist er doch nicht gekommen? </p>



<p>Weißt Du nicht mehr, wie unglaublich wütend Du auf Deinen Vater warst, weil er Dich der Lüge bezichtigt hat nachdem Du mir erzählt hattest, dass er mit Petra darüber gesprochen hat, keinen Unterhalt mehr zu zahlen? Damals habe ich Dir wochenlang gut zugeredet, dass Du wieder Kontakt zu Deinem Vater aufnimmst weil Du nichts mehr mit ihm zu tun haben wolltest. </p>



<p>Wie kannst Du glauben, ich hätte Dir eine Lüge erzählt, wenn Du es doch jahrelang selbst erfahren hast? Ich verstehe nicht, dass Du das glauben kannst. Es ist mir wirklich völlig unbegreiflich. </p>



<p>Du bist 17 &#8211; ich weiß, Du bist klug. Und ich hoffe so sehr, dass Du es schaffst, irgendwann mal hinter die Kulissen dieses Spiels zu schauen. <br></p>



<p>Als Du mir gesagt hast, dass Du zu Deinem Vater ziehen willst habe ich Dir gesagt, dass ich Angst habe, dass Dein Vater Dich mir wegnimmt. Er hat mir das zwei Jahre lang immer wieder angedroht, und ich hatte solche Angst, dass das passiert. Du hast mich in den Arm genommen und mir versichert, dass das niemals passieren wird. Und ich habe mir so gewünscht, dass Du recht hast. <br><br>Und schau &#8211; genau ein Jahr später ist es zwei Monate her, dass ich das letzte Mal etwas von Dir gehört habe. Dein Vater hat sein Ziel erreicht. Wie er es mir angedroht hat, habe ich Dich verloren. Und es schmerzt mich, dass es ihm gelungen ist, Dich zu seiner Waffe gegen mich zu machen. <br></p>



<p>Natürlich besteht auch die Möglichkeit dass ich wirklich etwas unverzeihliches getan habe. Dass ich Dir weh getan habe. Irgend etwas, das rechtfertig, dass Du mich so hart bestrafst. Wenn das so ist &#8211; dann sag mir bitte wenigstens, was es ist. Was habe ich so Schlimmes getan dass es rechtfertigt, dass ich mein Kind verliere? Gib mir wenigstens die Chance, mich dafür zu entschuldigen und vielleicht sogar, es wieder gutzumachen.</p>



<p>Ich werde hier weiter Briefe an Dich schreiben.  Vielleicht liest Du sie bald, vielleicht erst in ein paar Jahren. Vielleicht nie. Aber vielleicht stellt dieser Blog auch irgendwann wieder eine Verbindung zwischen uns her. <br></p>



<p>Wann immer Du wieder zu mir kommen willst &#8211; meine Tür wird immer offen sein für Dich. <br></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
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